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Einblicke in das Leben einer kleinen schwarzen Sonne
 

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Tada!

Status: gestresst und bissl mies drauf
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Musik:
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Wünsche: -Konzi
Nr.: 39

Hey da bin ich auch mal wieder. Ja, ich lebe noch, hab nur den Blog ein wenig schleifen lassen.

Joar, ich würd sagen, ich stimme diesen Blogeintrag einfach mal mit einem kleinen Stück aus dem Buch ein, welches ich gerade lese. Für alle, die dieses Stück vielleicht nicht bekannt ist, es ist von Sergej Lukianenko und zwar "Wächter der Nacht". Ja, ich bin noch immer beim Ersten, hab das Zweite aber schon hier, obwohl Beide schon seit letzten Jahr Weihnachten bei mir im Schrank liegen.

 

Prolog

Er heißt Maxim.
Kein ausgesprochen seltener Name, aber auch kein Allerweltsname wie Sergej, Andrej oder Dima. Wohlklingend. Ein gut russischer Name, auch wenn seine Wurzeln bis zu den Griechen, Warägern und Skythen zurückreichten.
Sein Äußeres stelle ihn ebenfalls zufrieden. Nicht die geleckte Schönheit der Schauspieler aus irgendwelchen Serien, aber auch kein Durchschnitt, kein Niemandsgesicht. Ein schöner Mann, den man in der Menge ausmachte. Und auch hier: athletisch, aber kein Muskelprotz, keine hervortretenden Adern, kein Fanatismus, der ihn jeden Tag ins Sportstudio trieb.
Von Beruf Wirtschaftsprüfer in einer großen ausländischen Firma, mit einem Einkommen, das für alle Extrasvaganzen reichte, ohne dass er sich um Schutzgelderpresser Sorgen machen musste.
Als ob sein Schutzengel ein für alle Mal beschlossen hätte: "Dir soll es ein bisschen besser als den anderen gehen." Ein bisschen nur, doch besser.
Das Wichtigste aber war, dass sich Maxim damit völlig zufrieden gab. Karriere machen, einem Luxusschlitten hinterher jagen, nach Einladungen für die Empfänge der High Society fiebern oder unbedingt eine riesige Wohnung in Beschlag nehmen - wozu? Das Leben an sich war schön - ganz ohne diese Güter, die man irgendwann mal erlangt. In diesem Sinne bedeutete das Leben das genaue Gegenteil vom Geld, das an sich nicht war.
Natürliche dachte Maxim nie so direkt über diese Dinge nach. Eine der Besonderheiten von Menschen, denen es gelungen ist, ihren Platz im Leben zu finden, besteht darin, dass sie das für völlig normal halten. Alles kommt so, wie es kommen muss. Und wenn jemand nicht das bekommt, was er möchte, ist es einzig und allein seine Schuld. Dann ist er faul und dumm gewesen. Oder hatte überzogene Ansprüche.

(Copyright liegt bei Sergej Lukianenko und seiner Wächter-Reihe. Ich habe hier nur einen kleinen Ausschnitt aus dem ersten Teil "Wächter der Nacht" kopiert. Dieser ist nicht mein Besitz, ich verdiene damit kein Geld und jeder der damit Geld verdienen will, sollte sich auf höhe Anwalts- und Gerichtskosten freuen!)

So, naja meine Cpoyrightklausel. Alte Foren-Benutzer-Angewohnheit. Aber so an sich, finde ich, das was er dort geschrieben hat, echt mal krass zum nachdenken. Es ist schon irgendwie richtig. Und es passt irgendwie auch genau richtig in meine zurzeitige Situation. Ich weiß auch nicht. Ich will so viel, also jetzt nicht was eine Menge Geld kostet, viel mehr Sachen, die auch oft die Menschen betrifft, aber vielleicht bin ich teilweise einfach zu dumm und zu faul, um dass zuerreichen. Ich bzw. man braucht, um dass, was ich will zu erreichen, kein Geld oder nciht viel Geld. Ich will auch garnicht viel Geld. Ich will nur so viel, dass ich ein wenig weglegen kann, dass ich einen voll Kühlschrank habe und es mir an nichts fehlt, dennoch will ich nicht alles haben und auch keine Marken... Ach *seufzt* ich bräuchte nur mal anständig mein Arsch in die Hand nehmen und einfach mal machen. Meinen eigenen Schweinehund bezwingen, meine Ängste und Sorgen über Bord werfen und einfach mal darauf los handeln. so wie man es als Kind macht. Warum verlernt man dieses einfache und sorglose Leben nur so schnell? Liegt es an der Erziehung? Am täglichen Leben? Daran, dass man Erwachsen wird und viele Dinge aus anderen augen sieht? Das man gegen vieles abstumpft? Oder liegt es einfach schlicht und ergreifend daran, dass einfach nicht einfach und sorglos in der heutigen Welt leben kann, ohne unterzugehen? Ohne daran kaputt zugehen, krank zu werden, verrückt zu werden? Ach scheiße, ich verstrick mich schon wieder in zu vielen Fragen...

Joar, das wars erstmal von mir, werde jetzt erstmal meine Gedanken ordnen und vielleicht morgen auf Arbeit nochmal ein wenig was schreiben.

In Liebe
Die kleine schwarze Sonne

24.6.09 20:39

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


blorg / Website (25.6.09 03:27)
du versuchst also dieWächter-Reihe zu lesen? ^^
viel spaß dabei - ist mir persönlich etwas zu
weit weg von allem - enthält sicher auch die
ein oder Wiesheit ^~

schön das du mal wieder bloggst.
grüssli~


blorg / Website (28.6.09 17:09)
öhm...
eigentlich steht in ihren Zielen nur, dass sie wollen
dass jeder einsehen darf, welche daten über ihn gesammelt werden (was sowieso schon geschieht) und er selbst entscheiden kann, was damit gemacht wird... z.b. korrektur, sperrung oder löschung ^^

momentan passiert das alles, ohne das die einzelne person weiß, welche daten über einen bereits gesammelt wurden. Schlagworte zu dem Thema waren "Stasi 2.0" und "Der gläserne Bürger" - und die Piraten sind eben dagegen.

Also kein Grund sie ggf. nicht zu wählen.
grüssli :D

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